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Als Besucher dieser website gehören Sie sicherlich zu den eher sportlichen Menschen. Wer Sport treibt, will seine Gesundheit erhalten oder verbessern. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, im Falle des Todes Organe für Menschen zu spenden, die aufgrund ihrer Krankheit auf Fremdorgane angewiesen sind?
Die Organspende ist für viele Menschen bestimmt ein schwieriges Thema. Man muss eine Entscheidung treffen, die einem niemand abnehmen kann. Ich möchte auf die website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hinweisen, die alle wesentlichen Informationen rund um die Organspende bietet: www.organspende-info.de. Es lohnt sich bestimmt, die Seite mal zu besuchen. Dort kann man auch eine Infobroschüre anfordern oder als PDF herunterladen.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Organspender zu werden, benötigen Sie einen Organspendeausweis. Die website stellt einen Organspendeausweis als Druckversion zum Ausfüllen am PC zur Verfügung:
www.organspende-info.de/extra/bestellservice/Organspendeausweis
Das Ausfüllen erfordert kaum Mühe und kann auch gleich am PC erfolgen. Dann noch ausdrucken und unterschreiben.
Der Ausdruck hat das Format des Personalausweises. Wenn man ihn einlaminiert, ist er wetterfest und kann beim Sport mitgeführt werden.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Tel.: 0221 8992-0, Fax: 0221 8992-300 E-Mail: poststelle@bzga.de www.organspende-info.de
Organspendeausweise sind auch in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. Es gibt auch Versionen im Scheckkartenformat. Die nachfolgende Version kann man im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Georgstraße 11, 32545 Bad Oeynhausen erhalten.

Vom VERBAND ORGANTRANSPLANTIERTER DEUTSCHLANDS e. V. (www.vod-ev.de) gibt es weitere Informationen zum Thema Organspende und den nachstehenden Organspendeausweis.

Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt. Es ist sinnvoll den Ausweis mit den Personalpapieren bei sich zu tragen. In Notfällen schauen Rettungskräfte dort als erstes nach und können die Angehörigen verständigen. Möglich ist aber auch, den Ausweis bei Angehörigen oder einer nicht verwandten Vertrauensperson zu hinterlegen.
Ca. 70 % der Bürger wären bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, allerdings halten nur wenige Menschen ihre Entscheidung schriftlich fest oder teilen sie den nahe stehenden Menschen mit. Ich hoffe, mit diesem kleine Beitrag, Ihr Interesse für das Thema Organspende geweckt zu haben.
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